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15.6.19
FREAKY LOVE - das diesjährige Fohlen v. Neatico a.d. Freya ist nun gut zwei Monate alt.


15.6.19
FELLOW v. Pomellato a.d. Forlista - auch er zeigt gern seine Kraft und Schnelligkeit.


15.6.19
FREAK v. Neatico - Freya - einer vom "Halbstarken-Quartett" der Jährlingshengste in Evershorst


14.4.19
Das NEATICO-Stutfohlen a.d. FREYA übt Bocksprünge.


14.4.19
FREYA mit ihrem NEATICO-Stutfohlen


31.10.18
FREYTAG an seinem letzten Tag im Gestüt Evershorst


15.4.18
Unser braunes Hengstfohlen von NEATICO a.d. FREYA ist das jüngste Fohlen im Gestüt Evershorst - und wird es auch bleiben.


3.4.18
Im Alter von 11 Stunden unternahm das Hengstfohlen von NEATICO mit seiner Mutter FREYA seinen ersten Ausflug im Evershorster Paddock.


18.2.18
Das 41 Stunden alte POMELLATO-Fohlen a.d. FORLISTA erfreut sich des schönen Wetters.


5.7.17
FORGO (mit Toni Potters) auf der heimischen Sandbahn


14.4.17
FORGINO startet mit einem Sieg gegen KOLONEL in das Rennjahr 2017 (Foto: www.franknolting.de).


8.4.17
... und FREYTAG ist 2 1/2 Wochen nach seiner Geburt ständig am Toben.


8.4.17
FREYTAG heißt unser Santiago-Hengstfohlen aus der FREYA


24.3.17
Unser Hengstfohlen von SANTIAGO a.d. FREYA - 3 Tage nach seiner Geburt


9.10.16
FOOTLOOSE beschließt die Rennsaison 2016 für die Silbereiche-Zöglinge mit einem überlegenen Sieg (Foto: Röbbeling).


9.9.16
Fototermin im Gestüt Evershorst: FORSANTI strotzt vor Kraft


9.9.16
Fototermin im Gestüt Evershorst: Unser Fohlen FORLITO entwickelt sich gut.


28.5.16
FOOLPROOF galoppiert seine Gegner in Baden-Baden von vorn aus den Schuhen (Foto: www.galoppfoto.de)


2.4.11
Der Silbereiche-Zweig der Festa-Mutterlinie


21.5.07
Über 20 Jahre war die Silbereiche-Zucht im ostwestfälischen Gestüt Rietberg beheimatet - bis in den Herbst 2010, als die Vollblutzucht in Rietberg eingestellt wurde.

14. August 2019 - Nächste Startmöglichkeiten

FORGO - 31.8.19 - Baden-Baden - Agl. III (-8) - J: adrie de Vries
FORSANTI - 1.9.19 - Baden-Baden - Agl. III (-6) - J: Michael Cadeddu


04. August 2019 - FORGO und FOOTLOOSE beide stark am Diana-Tag

Dass Toni Potters' Stallform nach dem etwas mäßigen Freitag in Bad Doberan nicht absackt, hat er mit nur einem Starter (LOVE FIFTEEN) am Samstag an gleicher Stelle mit einem Sieg im zweithöchstdotierten Rennen des Tages bewiesen. Und FOOTLOOSE und FORGO konnten sich mit ihren Leistungen am Stutenderby-Sonntag (4. August) in Düsseldorf ebenfalls sehen lassen.
Zuerst war FOOTLOOSE dran. In einem Viererwette-Rennen mit GAG +-0 über 2100 m schaffte es Adrie de Vries auch aus der ungünstigen Startbox ganz außen, die Stute vor dem ersten Bogen an die Spitze zu dirigieren. Dort regulierte sie das Tempo bis in die Zielgerade.
Und sie wurde sofort von FEUERLILIE und ENISSEY angegriffen. Und es war schon sehenswert, wie Adrie de Vries sie immer wieder motivieren konnte und wie sie kämpfte. Letztendlich war ihr Dr. Boltes FEUERLILIE überlegen, aber ENISSEY hatte sie im Griff. Also 2. Platz? Nein, leider nicht. Denn auf Rollschuhen schnappte ihr dann der zweite Bolte-Starter ALENZA noch den Ehrenplatz weg. Trotzdem war der 3. Platz, der mit 1000 Euro dotiert war eine feine Leistung.
Noch näher am Sieg schnupperte FORGO im Rennen, einem Ausgleich III (-9) über 1600 m nach der "Diana": Es gab eigentlich nur einen Gegner, den Bahnspezialisten in Form DICTATOR, vielleicht auch noch die Auenquellerin GLADY MARY - das bildete sich zumindest am Toto ab. Aber so kam es auch. FORGO - mit Adrie de Vries - wurde aus der beantragten Box 9 ganz außen wieder von hinten geritten. In der Zielgeraden fand er zuerst eine Lücke, doch fand er sich dann in der Spur von GLADY MARY wieder. Es war nur ein Moment, den Adrie de Vries brauchte, um wieder etwas nach außen zu wechseln. Aber dieser Moment hat sicherlich FORGO den Sieg gekostet. GLADY MARY (3.) packte er noch, aber außen von FORGO hatte der Favorit DICTATOR ein ungestörtes Rennen und war im Ziel nach Kampf dann einen Hals voraus.
Für Platz 2 gab es 2.250 Euro "Belohnung" - aber eben kein Aufgewicht. So wird FORGO auch beim wohl nächsten Start in Baden-Baden chancenreich antreten. Dabei ist die Frage spannend, in welchem Rennen? Denn so richtig passt keine Ausschreibung auf die aktuellen Wünsche von FORGO ...


02. August 2019 - FORSANTI in Bad Doberan: Entweder es läuft oder nicht!

Beim heutigen Start (2.8.19) im Ausgleich III über 1300 m in Bad Doberan mit Micky Cadeddu im Sattel war FORSANTI eigentlich ein sicherer Tipp auf einen Geldpreis. Platz 6 von 9 Startern war insofern enttäuschend, auch wenn es nicht einmal 3 Längen Abstand zum Sieger waren. Vielleicht war es die Summe der negativen Rahmenbedingungen, die zu diesem Ergebnis führte:
Die Tagesstallform: Bis auf ARIONNA (2.) liefen alle Potters-Schützlinge unter den Erwartungen. Man könnte fast meinen, sie hätten gestern eine Party gefeiert ...
Die Linienführung der Bahn: Kurz nach der letzten Ecke sind es nur noch 400 m bis zum Ziel. Und dann geht es auch erst einmal ein bisschen bergauf. FORSANTI kam so überhaupt nicht in Gang und ließ den gewohnten Speed vermissen. Baden-Baden, Hamburg und Mülheim haben längere Zielgeraden, die liegen der SANTIAGO-Stute. Und wenn sie jede Kurve in der dritten Spur geht, dann sind das in der Summe schon ein paar Meter mehr.
Die Gegner: ... waren schon stärker als zuletzt in Mülheim. ITS MY TURN gewann vor WANGI WANGI und DO IT IN RIO, Vierter war CONTESSA - womit sich gleich zwei Außenseiter (WANGI WANGI und CONTESSA) gut steigern konnten. POWER JACK bestätigte als 5. die Form zu FORSANTI in Hamburg. Durch die Linienführung sind die 1200 m-Spezialisten aber eher im Vorteil als die 1400 m-Spezialisten, zu denen ich FORSANTI zähle.
Beim nächsten Start, vermutlich in Baden-Baden, werden die Karten neu gemischt. Da muss man gar nicht pessimistisch sein ...


14. Juli 2019 - 2.900 Euro und kein Aufgewicht ...

... das war das Ergebnis von FOOTLOOSE und FORSANTI beim Renntag am 14. Juli in Mülheim an der Ruhr. Beide Stuten a.d. FORLISTA (beide mit Adrie de Vries im Sattel) liefen ein gutes Rennen und unterlagen im Endeffekt nur knapp mit Hals oder Nase.

Der Reihe nach; FOOTLOOSE war zuerst an der Reihe und startete im 5. Rennen über 2000 m; neu war, dass Adrie de Vries in diesem Rennen nicht mehr von hinten kommen wollte, sondern von vorn. Und FOOTLOOSE schien mit diesem Mix aus Distanz und Taktik gut klarzukommen. Von der Spitze aus steuerte FOOTLOOSE die Zielgerade an, sprang dann noch einmal von den Gegnern ab und wurde erst vor dem Ziel von FIGHT TO HONGKONG gestellt: es war ein Hals Vorsprung. Dritter wurde der Favorit ZAMADI.
Enger noch war der Abstand auf der Linie für FORSANTI, die in ihrem Rennen als 29:10-Favoritin startete. Die SANTIAGO-Stute ging nach dem Start wie immer im Hintertreffen. In der Zielgeraden fand Adrie de Vries auf dem inneren Spuren passende Lücken, um einen nach dem anderen Gegner "einzusammeln". Nur für die zweite Favoritin ARATIKA stand der Zielpfosten 5 Meter zu früh; eine Nase fehlte - und FORSANTI hätte gewonnen. Dritter wurde GRISE LIGHTNING.
Beide Stuten haben in Mülheim nicht enttäuscht. Im Gegenteil - mit den beiden zweiten Plätzen (1700 Euro für FOOTLOOSE, 1200 Euro für FORSANTI) gab es einen hübschen Nachschlag auf die Erfolge während des Derby-Meetings und kein Aufgewicht!



07. Juli 2019 - FORGO komplettiert ein traumhaftes Derby-Meeting für die Silbereiche-Zucht

Zwar war FORGO 35:10-Favorit bei seinem zweiten Start während des Derby-Meetings am Sonntag, dem 7. Juli 2019, doch nach den beiden Erfolgen am ersten Wochenende von FORSANTI und FORGO kam einem der Glaube an eine Silbereiche-Triplette fast unheimlich vor. Aber FORGO bestätigte das Vertrauen der Wetter und schaffte es nach CASINOMASTER als zweites Pferd, zwei Rennen beim Derby-Meeting zu gewinnen.
Und wie schon beim ersten Sieg machte es Adrie de Vries auf FORGO wieder sehr spannend. Mit dem Topgewicht von 63 kg war von Anfang an geplant, mit FORGO das Rennen im Hintertreffen zu beginnen. Auch nach dem Einbiegen auf die Außenbahn, eine fast nahezu rechtwicklige Linienführung, blieb FORGO an vorletzter Stelle. Im Schlussbogen tendierte FORGO schon leicht nach außen, denn bei 13 Startern wollte es Adrie de Vries offensichtlich nicht noch einmal versuchen, innen auf eine Lücke zu warten. In der Zielgeraden spekulierte der Jockey dann doch darauf, nicht ganz außen angreifen zu müssen, doch es wurde keine Spur frei um anzugreifen. Oder wollte de Vries FORGOs Speed bewusst lange herauszögern? Es war in jedem Fall ein riskantes Spiel vom Reiter, denn als FORGO wirklich freie "Fahrt" hatte, hatten sich CHICAGO BERE (2.) und EDELSTEIN (3.) innen bereits deutlich abgesetzt. Der dritte Platz war für FORGO bereits gebucht, als dieser auf den letzten 50 Metern derart schnell wurde, dass es im Ziel doch noch zu einem sicheren 1/2-Länge-Sieg gegen die durch einen Hals getrennten Kontrahenten reichte. Der Rest mit dem Mitfavoriten DOLOKHOV an der Spitze war 2,5 Längen zurück.
Dieser Speedwirbel war schon beeindruckend, aber Adrie de Vries sollte es in den kommenden Rennen, wenn es mit erneutem Aufgewicht nochmals schwerer wird, nicht immer so spannend machen. Der Holländer meinte nach dem Rennen im Interview, dass FORGO ein gutes Pferd sei und sich aktuell mit jedem Start noch steigern würde.
6.000 Euro gab es brutto für Edith Jörgensen und ihre Tochter Meike; insgesamt haben die Silbereiche-Zöglinge in dieser Woche demnach 16.400 Euro verdient. Nach den guten Leistungen von FORGINO in Gruppe- und Listenrennen 2015 bis 2017 ist diese Derby-Woche ein neuer Höhepunkt für die Silbereiche-Zucht.


01. Juli 2019 - FOOTLOOSE gut, aber nicht gut genug für Hamburg

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn sich nach den Siegen von FORSANTI und FORGO auch FOOTLOOSE weit vorne platziert hätte. Und viel fehlte dazu im Ausgleich III (+-0) über 2400 m am Montag (1.7.19) des Derby-Meetings auch nicht. Letztendlich waren es ca. 3 Längen, die FOOTLOOSE vom Sieger trennten, doch damit reichte es nur zu Platz 8 von 13 Startern.
Der Mongole "Enki" Ganbat, der mit FOOTLOOSE bereits auf Gras erfolgreich war, saß im Sattel und steuerte die Stute in bewährter Form vom letzten Platz aus. In der Zielgerade zeigte sie ihren bekannten Speed, der aber nur für einen Mittelfeldplatz reichte, denn fast alle Pferde blieben in diesem 13 Pferde-Rennen in einem dichten Pulk bis zur Ziellinie zusammen. Es gewann ALENZA vor IRINA und MOD. Direkt vor FOOTLOOSE kam der formbeständige IRAWADI über die Linie, dahinter platzierten sich Formpferde und Mitfavoriten wie CARACALLA QUEEN, SHOEMAKER und LARSSON. Die heutige Leistung von FOOTLOOSE ist also jederzeit für den Kampf um die Sieg- und Platzgelder gut genug, wenn das Rennen nicht gerade in Hamburg oder Baden-Baden ausgetragen wird. Vielleicht wird ihr auch etwas elastischeres Geläuf zu Gute kommen.
FORSANTI-FORGO-FOOTLOOSE - es ist insgesamt ein sehr erfolgreiches Derby-Meeting für die Silbereiche-Zucht. Und es könnte noch besser werden, wenn FORGO tatsächlich am Derby-Sonntag ein zweites Mal in Hamburg antritt.


30. Juni 2019 - Atemstillstand vor FORGOs sicherem Sieg

Ein Einstand, wie ihn FORSANTI gestern zum Derby-Meeting geliefert hat, lässt auf weitere gute Ergebnisse hoffen. Aber das Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden hat gezeigt, dass der Turf-Gott seine Sympathien schnell wechseln kann, denn da warf FORGO einen Tag später seine junge Reiterin Anneke Ketzer beim Aufgalopp ab.
Aber nicht so heute, am ersten Sonntag des Meetings (30. Juni)! Als eindeutiger Favorit (29:10) kam FORGO im Ausgleich III (-1) über 1400 m zu einem sicheren Sieg gegen MISTER BEAN, jenem Wallach, der FORSANTI beim Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden noch am Sieg gehindert hatte.
Doch auch wenn FORGO heute noch deutlicher die Gegnerschaft beherrschte als FORSANTI gestern, war das Rennen viel aufregender. Denn FORGO hatte mit Adrie de Vries im Sattel einen schlechten Start und fand sich auf der kurzen Strecke schnell am Ende des Feldes wieder. So steuerte FORGO innenliegend auch die Zielgerade an. 400 Meter vor dem Ziel wollte keiner mehr an einen Sieg von FORGO glauben, denn in diesem Moment waren die drei inneren Spuren vor ihm mit auf einer Höhe galoppierenden Pferden besetzt. Außen rum oder warten? Adrie de Vries wartete kurz und dann tat sich tatsächlich ganz innen an den Rails eine Lücke von max. einer Pferdebreite auf. Adrie de Vries stieß in diese Lücke, eine Berührung mit anderen Pferden gab es wie durch ein Wunder nicht. Und so konnte er rechtzeitig FORGOs Klasse ausspielen, denn zwischenzeitlich war MISTER BEAN außen auf freier Bahn mit bemerkenswertem Speed aufgerückt. Doch im Ziel hatte er den Kontrahenten um 1 1/4 Längen distanziert. 2 1/4 Längen zurück wurde South Coast Dritter.
Das Rennen hat wieder einmal gezeigt, dass es keine sicheren Sieger gibt. Ohne eine Portion Glück (dass sich z.B. heute die Lücke innen auftat) kann auch ein an sich überlegenes Pferd wie FORGO seine Rennen nicht gewinnen.
Wie gestern bei FORSANTI gab es eine Siegprämie von 5.200 Euro; die Silbereiche-Zucht darf sich kurzzeitig mal wieder unter den Top 30 der deutschen Züchter sonnen - es sei denn, morgen gewinnt auch noch FOOTLOOSE ...


29. Juni 2019 - FORSANTI gewinnt in Hamburg nach maßgescheidertem Ritt

Die Startbox 1 ist in einem Sprinter-Rennen für ein Pferd, das etwas auf Warten geritten werden soll, eher ein Nachteil. Aber Michael Caddedu, der schon beim zweiten Platz in Baden-Baden im Sattel von FORSANTI saß, hatte wieder einen guten Tag erwischt. Gegen 8 Gegner im Ausgleich III (-4) über 1200 m am Eröffnungstag (29. Juni) der Derby-Woche in Hamburg-Horn steuerte er FORSANTI mit einem wohlüberlegten Ritt zu einem leichten Sieg und eroberte damit die üppige Siegprämie von 5.200 Euro für Besitzerin Edith Jörgensen.
Ein kleiner beabsichtigter "Hänger" am Start, und FORSANTI fand sich gleich im Mittelfeld wieder, wobei der Reiter immer auf die innere Spur pochte. In der Zielgeraden ging FORSANTI in die zweite Spur, während sich der 3-jährige POWER JACK vorne langsam vom Feld abzusetzen schien. Aber FORSANTI fand schnell eine Lücke, blieb auf Tuchfühlung und 100 m vor dem Ziel sah man an der Haltung der Reiter, wer noch mehr im Tank hatte - nämlich FORSANTI, die POWER JACK noch um 1 3/4 Längen distanzierte. Weitere 2 1/4 Längen zurück vervollständigte der formkonstante INTENSO die Dreierwette.
Letztendlich ging alles so leicht, dass FORSANTI auch mit ca. 4 kg Aufgewicht noch ein weiteres Rennen in diesem Jahr gewinnen könnte.


16. Juni 2019 - Was machen die Youngster?

Bevor das in Kürze beginnende Derby-Meeting in Hamburg-Horn alle Blicke auf sich sieht und wahrscheinlich auch FOOTLOOSE, FORGO und FORSANTI wieder um die gut dotierten Sieg- und Platzgelder kämpfen werden, lohnt sich ein Blick ins Gestüt Evershorst. Mit der Geburt von FREAKY LOVE am 12. April war dort die Abfohlsaison beendet. Auch wenn das kein spätes Datum ist - die kleine NEATICO-Stute ist im Lot der Fohlen mit einigem Abstand die Jüngste.
Derzeit ist ein Blick auf die Jährlinge noch interessanter: FELLOW und FREAK bilden als Jährlingshengste mit dem Evershorster LEON v. Amaron und IVORIO v. Guiliani aus der Witte-Zucht ein beeindruckendes Halbstarken-Quartett, das auf einen ungewohnten Foto-Termin überhaupt keine Lust hatte. Vielmehr wollten die Vier den Besuchern mit rasanten Galopps über die ganze Koppel zeigen, wieviel Power in ihnen steckt. Der schwarzbraune FELLOW, erfreulicherweise nicht ganz so groß wie seine Halbbrüder FORGO und FORLITO, ist trotzdem ein Kraftpaket und beeindruckt mit seiner flachen Galoppade. Aber auch der braune FREAK, etwas kleiner als FELLOW, weiß zu überzeugen. Nicht jeder Jährling ist Mitte Juni fotogen, aber FELLOW und FREAK wachsen relativ gleichmäßig und so freute sich der Fotograf, dass die beiden nach dem Füttern doch noch für ein paar Minuten Modell standen, auch wenn sie die gern gesehene "offene Stellung" noch üben müssen ...


03. Juni 2019 - FORGO und FOOTLOOSE sorgen für Ernüchterung

So schön das Frühjahrs-Meeting mit dem zweiten Platz von FORSANTI am Tag zuvor begonnen hatte, so abrupt endete jegliche Euphorie noch vor FORGOs Start im Nachwuchspreis am Sonntag (2. Juni). Bereits im Vorjahr hatte er sich beim Sommer-Meeting an der Startstelle seines Reiters René Piechulek entledigt. Und auch diesmal schmiss er seine junge Reiterin Anneke Ketzer beim Aufgalopp herunter, allerdings mit weitreichenderen Folgen als im Vorjahr, denn laut "Galopp Online" brach sich die Auszubildende am Stall Hirschberger ein Handgelenk. FORGO, der danach noch eingefangen werden musste, blieb auf den ersten Blick unversehrt und nahm natürlich nicht am Rennen teil.
Gute Besserung an Anneke Ketzer!

Eine halbe Stunde später startete FOOTLOOSE unter Adrie de Vries durchaus mit Chancen im Ausgleich III über 2400 m. Der Jockey servierte ihr einen Rennverlauf, mit dem sie zuletzt Erster und Zweiter geworden war. Geschickt provozierte er einen kleinen Startverlust, so dass FOOTLOOSE gar keine Chance hatte, sich im Feld weiter vorn zu platzieren. Allerdings wehrt sich die Stute auf den ersten Metern immer noch gegen die neue Wartetaktik.
Vor dem Knick in die eigentliche Zielgerade blies de Vries zum Angriff und dirigierte FOOTLOOSE fast ganz an die Außenrails. Für einen Moment sah das ganz stark aus, doch 300 m vor dem Ziel merkte man, dass FOOTLOOSE keinen Boden gewann. Im Ziel war sie dann Achte von 12 Startern und führte die Gruppe der geschlagenen Pferde an. Es gewann ALL ACCESS.
Vor lauter Begeisterung über die schönen Ergebnisse der MAMOOL-Tochter über die Derby-Distanz hatten viele vielleicht vergessen, dass FOOTLOOSE eine Vorliebe für weichen Boden hat. Bei "normal" gutem Geläuf wie zuletzt hatte das noch alles gut funktioniert, doch beim Abschlusstag des Frühjahrs-Meetings war der Boden eher fest und schnell - nichts für FOOTLOOSE. Die nächsten Rennen werden zeigen, ob diese These richtig ist.



02. Juni 2019 - FORSANTI der moralische Sieger?

Eine vorzügliche Leistung zeigte FORSANTI gestern am 1. Juni beim Frühjahrsmeeting in Baden-Baden. Als vorletzter Außenseiter (327:10) unter 15 Startern kam sie mit Michael Caddedu im Agl. IV (+2) über 1400 m als Dritte ins Ziel; nach Disqualifikation des Zweiten MISTER BEAN wurde FORSANTI um einen Platz hochgestuft und darüber hinaus darf man sich fragen: Hätte die SAMTIAGO-Tochter nicht ohne Behinderung sogar gewonnen?
Im Gegensatz zum letzten Start ließ sich FORSANTI diesmal wieder gut von ihrem Jockey im Mittelfeld dirigieren. In der Zielgeraden zeigte sie dann eine ähnlich schöne Speedleistung wie beim Sommermeeting 2018 an gleicher Stelle, doch just in dem Moment, als ihr italienischer Jockey in den "fünften Gang" schalten wollte, bekam sie vom späteren Sieger POMME DE TERRE einen Dräng, der sie für zwei, drei Galoppsprünge aus dem Rhythmus brachte. Dann zog sie wieder stark an, doch erreichte sie POMME DE TERRE und MISTER BEAN Hals-Kopf geschlagen nicht mehr. Hinter ihr waren es dann 1 1/4 Längen bis zum Stallgefährten AVERENGO, dessen Ritt Adrie de Vries jenem auf FORSANTI vorgezogen hatte. AVERENGO bevorzugt jedoch eher weicheres Geläuf, doch an diesem Tag war der Boden gut und schnell.
Nach der Zielankunft ertönte dann recht schnell die Sirene der Rennleitung, umso länger dauerte dann deren Beratung. Letztendlich disqualifizierten sie den Zweiten MISTER BEAN und setzten ihn hinter FORSANTI, die damit auf dem Ehrenplatz sich und ihre Besitzerin Edith Jörgensen mit 2050 Euro belohnte.
Doch wie lautete die Begründung? MISTER BEAN und FORSANTI waren im Finish nie auf Tuchfühlung?!! Doch die Rennleitung argumentierte schlüssig: MISTER BEAN brach in der Zielgeraden nach außen weg, behinderte AVERENGO, dieser wiederum kam POMME DE TERRE ins Gehege, wodurch der spätere Sieger dann FORSANTI behinderte. Angesichts der kurzen Abstände im Ziel war sich die Rennleistung sicher, dass FORSANTI ohne die von MISTER BEAN ausgelöste Kettenreaktion im Ziel vor diesem gewesen wäre. Das wollte sie in Bezug auf AVERENGO wegen des deutlichen Abstands nicht behaupten - und so beließ sie MISTER BEAN vor AVERENGO.
Doch zurück zu FORSANTI: Die Stute zeigte endlich auch in diesem Jahr, was sie kann, und ist auch offensichtlich nicht sehr bodenabhängig. Das sind gute Voraussetzungen dafür, dass sie nun ihre Leistungen stabilisiert und bei einem der nächsten Starts ihrem Trainer zu einem Platz bei der Siegerehrung verhilft.


10. Mai 2019 - FREAKY LOVE heißt unser Stutfohlen

Das am 12. April geborene Stutfohlen von NEATICO a.d. FREYA wurde beim Verband auf den Namen FREAKY LOVE eingetragen. Der ein Jahr ältere rechte Bruder heißt FREAK, da war es naheliegend, den Namen der Schwester erkennbar ähnlich zu wählen. Ansonsten gibt es keine weitere Begründung. Dabei klingt die "Verrückte, ausgeflippte Liebe" doch auf englisch richtig gut: Man könnte meinen, es wäre ein neuer Blockbuster aus Hollywood oder der Sommer-Hit 2019. Sofern diese Namensgebung für Komponisten, Texter oder Filmemacher also anregend wirkt, der Stall Silbereiche würde sich freuen und keine Urheberrechte auf FREAKY LOVE geltend machen ...


08. Mai 2019 - FORGO mit solider Form ...

Auch kleine Verletzungen können Rennpferde deutlich zurückwerfen, insofern wusste man nach einem in Hoppegarten am 7. April erlittenen Bluterguss, der zum Nichtstart führte, nicht richtig, wo FORGO bei seiner nächsten Aufgabe, einem Ausgleich IV (+2) über 1500 m in Mülheim-Ruhr konditionell steht. Ansonsten waren die Bedingungen an diesem 6. Mai durchaus erfolgversprechend: guter Boden, ein nach Form eher durchschnittlches Feld und Adrie de Vries als Jockey. So stand FORGO in der Gunst der Wetter mit 28:10 auch ganz oben, aber ein Favorit im Ausgleich ist immer so eine Sache ...
Und dann gab es auch noch einen Flaggenstart, allerdings nicht zu Lasten von FORGO. Dieser sicherte sich nämlich nach dem Start eine Position an ca. 3. Stelle. Der zweite Favorit EL TORITO übernahm die ihm genehme Pilotenrolle.
In der Zielgeraden gelang es keinem Kontrahenten, EL TORITO zu gefährden. Dieser gewann leicht. Derweil kämpften FORGO und INCURRUPTIBLE um die besten Platzgelder. Diesen eroberte auf Kosten von 28 Tagen Peitschenmissbrauch für seinen Jockey INCURRUPTIBLE. FORGO fehlte irgend wie der letzte "Dash" und blieb auch noch hinter PRINCESS PEACHES; es verblieb ihm als Vierter ein Platzgeld von 600 Euro.
Das war eine solide Form, aber z.B. nicht mit dem 2. Platz von FORGO beim Herbstmeeting in Baden-Baden zu vergleichen. So bleibt den FORGO-Anhängern nur übrig, gespannt auf den nächsten Start zu sein.


28. April 2019 - FORSANTI ausdruckslos - FOOTLOOSE bestätigt

Unterschiedliche Ergebnisse brachten die beiden Starts der Silbereiche-Zöglinge an diesem Wochenende. Gestern (26. April) bestritt FORSANTI mit Adrie de Vries einen Ausgleich IV (+2) über 1400 m in Düsseldorf. Es hatte vor und während der Veranstaltung teilweise geregnet, was durchaus nach dem Geschmack von FOOTLOOSE gewesen sein sollte. Die Wetter kürten FORSANTI zur zweiten Favoritin (47:10) hinter LOG IN (32:10).
Nach dem Start zeigte FORSANTI sehr viele Eifer und ging auch gegen die Hand ihres Jockeys, der ihr die Pilotenposition verwehrte. Somit lag sie das ganze Rennen über etwa an dritter Stelle. In der Zielgerade wählte Adrie de Vries die innere Spur zum Angriff, aber FORSANTI fand nicht in einen höheren Gang. Ihr Reiter befand relativ früh, dass er auf einem chancenlosen Pferd sitzt und stellte seine Bemühungen ein. Das erklärt auch den 10. und letzten Platz, zwei Plätze weiter vorn hätten es auch sein können, aber auch dafür gibt es nichts zu gewinnen. Die Stute lag zwar im Ziel nur fünf Längen hinter dem Sieger LOG IN, trotzdem war FORSANTIs Leistung enttäuschend, denn heute hatte man gegen bis auf den Sieger nicht unbedingt formstarke Gegner mehr erwarten können. "Entschuldigungsgründe" sind vordergründig nicht zu finden, vielleicht war die Spur innen schlechter oder FORSANTI war rossig oder ... oder ... oder ...
Deutlich besser lief es für FOOTLOOSE einen Tag später (27. April) in Krefeld, als sie mit Maxim Pecheur in einem Agl. III (-6) über 2200 m in einem 7 Pferde-Rennen den 2. Platz belegte und 1450 Euro für ihre Besitzerin Edith Jörgensen verdiente. FOOTLOOSE stand am Toto 82:10 und gehörte damit zur Kategorie "Chancenreicher Außenseiter". Nach dem Start wehrte sie sich wie auch zuletzt beim Sieg sehr stark gegen die Wartetaktik ihres Reiters, erst in der ersten Kurve wurde das besser. Eingangs der Zielgerade schritt FOOTLOOSE zum Angriff und das sah sehr gut aus. Sehr schnell erwiesen sich mit DAMAVAND, FOOTLOOSE und ROSINANTE drei Pferde als deutlich stärker im Vergleich zum Rest und kämpften um den Sieg. Diesen holte sich DAMAVAND letztendlich überlegen mit 3 1/4 Längen gegen FOOTLOOSE, die ROSINANTE mit einem Kopf Vorsprung in Schach hielt. Dahinter blieb der chancenlose Rest mehr als 9 Längen zurück.
FOOTLOOSE bleibt mit diesem Gewicht chancenreich engagiert. Sehr spannend könnte ein Versuch über 2800 Meter werden - und diese Rennen werden vorrangig bei den Meetings angeboten. Vielleicht kann FOOTLOOSE so etwas noch besser.


13. April 2019 - Das Fohlen ist da!

FREYA hat uns in diesem Jahr lange hingehalten, aber gestern, am 12. April, eine halbe Stunde vor Mitternacht, war es dann soweit: Die AREION –Tochter brachte ein gesundes braunes Stutfohlen nach NEATICO zur Welt. Alles verlief ohne Komplikationen. Die kleine Stute ist sehr kräftig und im Vergleich zu ihren Geschwistern eher ein bisschen größer. Sie hat eine markante Zeichnung auf der Stirn, einen Stern, der nach unten ausläuft, und ist das 40. Fohlen der Silbereiche-Züchtergemeinschaft.


08. April 2019 - Dagegen ist Hitchcock ein Langweiler: Jetzt gewinnt FOOTLOOSE auf Steherdistanz in Mülheim

Die letzten Wochen waren nichts für schwache Nerven, was die Starts der Silbereiche-Zöglinge angeht. Erst gewinnt FORGO unerwartet überlegen mit 10 Längen auf Sand, dann wird FORSANTI wegen Wegbrechens an einem schlecht kaschierten Übergang reiterlos, dann wird FORGO als hoher Favorit in Hoppegarten 20 Minuten vor dem Start wegen Lahmheit zurückgezogen und nur einen Tag später (am 8. April) gewinnt die "Wundertüte" FOOTLOOSE mit "Enki" Ganbat in Mülheim über die Steherdistanz von 2300 m einen Agl. III - nach einem spektakulären Rennen.
Und wie hat sich doch FOOTLOOSE wieder gegen die neue Wartetaktik gewehrt ...?!!! Immer wieder wollte sie nach dem Start schneller als ihr mongolischer Reiter. Aber der war stärker! Doch was hat FOOTLOOSE dabei an Kraft verloren?!! Letztendlich blieb sie im Rennen bis eingangs der Zielgeraden auf dem letzten Platz - und dann hatte sie immer noch Kraft genug, um das komplette (wenn auch kleine) Feld von 8 Pferden von hinten aufzurollen. Im Ziel hatte sie eine halbe Länge Vorsprung auf den Favoriten RICARDO. Weitere 1 3/4 Längen zurück folgte der Mitfavorit VALDURO. 3.500 Euro gab es für den Sieger.
Und der Boden war gut. Was also kann FOOTLOOSE leisten, wenn sie auf ihrem geliebten weichen Boden mit dieser Taktik startet und sich eher im Rennen beruhigen lässt?!! Vielleicht haben wir ja ein unerwartet tolles Jahr mit FOOTLOOSE vor uns ...


07. April 2019 - FORGO Nichtstarter in Hoppegarten

Als haushoher Favorit in einem Ausgleich mit 15 Startern in Hoppegarten musste FORGO heute (7.4.19) wegen Lahmheit 20 Minuten vor dem Start zurückgezogen werden. Mehr ist zur Zeit nicht bekannt.


31. März 2019 - Köln: FORSANTI Erster im Ziel - aber ohne Reiter ...

Nach der passablen Vorstellunng auf der Sandbahn bestritt FORSANTI heute (31.3.19) ihr Grasbahn-Jahresdebut in Köln in einem Ausgleich IV (+2) über 1400 m. Das Rennen stand für die SANTIAGO-Tochter unter keinem glücklichen Stern ...
Aus Box 3 im 13er-Feld steuerte sie Bauyrzhan Murzabayev nach dem Start in vordere Linie. Ende der Gegenseite gibt es in Köln einen Übergang, der FORSANTI derart irritierte, dass sie brüsk nach außen wegbrach. Ihr Jockey konnte das leider nicht aussitzen. Um 60 kg erleichtert gab sie die Spitze bis ins Ziel nicht mehr ab, aber ohne Reiter gewinnt man leider keine Rennen.
Die Chronisten-Pflicht sei erfüllt: Es gewann der Außenseiter CHICAGO BERE vor INTENSO und HIGHLY FAVOURED.
Viel wichtiger war aber die Durchsage von Moderator Daniel Delius: Ross und Reiter (auch PREFECT war reiterlos geworden) ist nichts passiert.
Wesentliche neue Erkenntnisse hat dieses "Nicht-Rennen" also nicht gebracht. FORSANTI war als 4. Favorit (69:10) an den Start gegangen. Und man wird das Gefühl nicht los, dass sie auch mit Reiter ganz vorn mitgemischt hätte ...
Schade um diesen Start!


03. März 2019 - FORGO gewinnt überlegen - FORSANTI debutiert gut auf Sand

Toni Potters sagte vor dem Renntag, er wolle ein bisschen Geld in Dortmund verdienen. Wenn er selbst nicht von einem überlegenen Sieg von FORGO überzeugt gewesen sein sollte, dann war es bestimmt FORGOs junge Reiterin Anneke Ketzer. Mit ihr bestritt FORGO einen Ausgleich IV (+2) über 1700 m. Die 5 kg Erlaubnis der Auszubildenden am Hirschberger-Stall, die auch schon ein Jahr in Großenkneten ausgeritten hatte, drückte das Gewicht auf "verträgliche" 59,5 kg, eine äußere Startbox war wie immer beantragt. Von dort ordnete sich FORGO erst einmal im Mittelfeld der 11 Starter ein. Als Anneke Ketzer mit FORGO im Schlussbogen langsam zu den führenden Pferden aufschloss, muss sie schon das Gefühl gehabt haben, auf einem "Ferrari" zu sitzen. Zumal in diesem Moment nicht die Mitfavoriten EDELSTEIN oder WIERLAND die Gegner waren, sondern eher formlose Pferde. In der Zielgeraden machte FORGO mit den Gegnern "kurzen Prozess" und löste sich überlegen auf 10 Längen. WÜSTENLADY eroberte 2,5 Längen vor LINDSAR den 2. Platz, dahinter war wieder 9,5 Längen "Luft".
40:10 zahlte FORGO am Toto, 2500 Euro war die Bruttosiegprämie und für die kommenden Grasbahnrennen gibt es kein Aufgewicht, nur auf Sand wird er demnächst eine GAG-Marke von ca. 67 kg tragen müssen.
Auch der Start von FORSANTI eine Stunde später war durchaus positiv zu bewerten, auch wenn die rechte Schwester von FORGO nur als 7-te von 13 Startern ins Ziel kam. FORSANTI war in diesem Ausgleich IV (+2) über 1200 m das einzige Pferd ohne Sandbahnerfahrung, außerdem lag ihr letzter Start 5 Monate zurück. Bauyrzhan Murzabayev saß im Sattel und steuerte, ebenfalls aus einer äüßeren Startbox, zuerst einen Platz im Mittelfeld an. In der Zielgeraden hatte mehr als die Hälfte des Feldes zuerst Siegchancen, auch FORSANTI zeigte in äußerer Spur Speed, war aber auch über 3 Galoppsprünge etwas eingeklemmt. Das hat ihr nicht den Sieg gekostet, aber mit Sicherheit ein Platzgeld, denn im Ziel war FORSANTI auf Platz 7 nicht einmal 3 Längen hinter der Siegerin PORCUPINE CREEK zurück. Zweite wurd LADY CRISTAL vor BETSY COED.
Mit diesem Debut auf Sand ist die Sandbahn für FORSANTI im nächsten Winter auf jeden Fall eine Option. Mit der gewonnenen Kondition wird sie aber auch auf Gras gleich zu beachten sein.


13. Januar 2019 - FOOTLOOSEs Jahresdebut: Es muss halt passen ...

Nachdem FOOTLOOSE am Freitag vor Weihnachten gezeigt hat, dass sie die 2500 m auf der Dortmunder Sandbahn mit der Wartetaktik durchaus gut bewältigen kann, versuchte sie sich heute (13.1.2019) bei ihrem Jahresdbut 2019 zum zweiten Mal auf Sand in Dortmund. Wieder saß "Enki" Ganbat im Sattel, wieder war der Sand nass (eher noch deutlich nasser als vor Weihnachten), nur die Distanz von 1950 m war 550 m kürzer. Und die Gegner erschienen nach Form auch stärker.
Der Jockey versuchte es mit der gleichen Wartetaktik wie vor Weihnachten. Doch gleich nach dem Start wehrte sich FOOTLOOSE noch mehr gegen die neue Taktik als im letzten Rennen, das hat Kraft gekostet. Auch das geplante Aufrücken gegenüber gelang nicht richtig, Jockey Ganbat musste FOOTLOOSE früh fordern und blieb in der Zielgeraden am Feld dran, hatte aber keine Chance nach vorn. Platz 7 von 10 Startern war das Ergebnis.
Für Trainer Toni Potters war das Rennen nicht umsonst: Während FOOTLOOSE als Außenseiter (170:10) außerhalb der Geldränge blieb, lief der Stallgefährte LIVINGSTONE, der vor Weihnachten noch hinter FOOTLOOSE einkam, als Riesenaußenseiter (420:10) hinter SIR BENNY auf Platz 2.
Die beiden Sandbahnstarts von FOOTLOOSE sind nur schwierig zu interpretieren: Sind die 2500 m wirklich die bessere Distanz? Lassen sich die "Sandbahnerkenntnisse" auch auf die Grasbahn übertragen? Es ist keine leichte Aufgabe für den Trainer, die richtigen Entscheidungen zu treffen ...
Am 3. Februar gibt es wieder einen Ausgleich IV (+2,5) auf Dortmunder Sand über 2500 m.


21. Dezember 2018 - FORGO + FOOTLOOSE in Dortmund: vorweihnachtliche Bescherung

Wer hätte das gedacht?! Mit tollen Leistungen warteten FORGO und FOOTLOOSE am Freitag vor Weihnachten (21. Dezember) in Dortmund auf: Sieg für FORGO und Platz 2 für FOOTLOOSE. Für Trainer, Besitzer, Züchter und Fans waren die beiden Auftritte eine Art vorweihnachtliche Bescherung der besonderen Art.
Für beide Silbereiche-Zöglinge hatte Trainer Toni Potters "Enki" Ganbat als Reiter verpflichtet. Zuerst zu FORGO: Wer gesehen hatte, wie abrupt FORGO bei seinem Sandbahndebut mit Andrasch Starke vor drei Wochen im Schlussbogen nachgelassen hatte, der mochte die Chancen des Santiago-Sohnes im heutigen 1700 m-Ausgleich IV wenig positiv beurteilen. Aber der Trainer hatte die damalige Leistung nicht akzeptiert und wechselte heute die Taktik. Im ersten Bogen gehörte FORGO noch zu den letzten drei Pferden der 13 Konkurrenten. Gegenüber arbeitete er sich dann in äußerer 5. Spur langsam auf den 5. Platz vor. Als er dann in guter Haltung im Schlussbogen weitere drei Gegner ´"einsammelte", durfte man sich erste Hoffnungen auf einen Sieg machen. Kopf an Kopf mit den führenden JACKONTHEROCKS ging es in die Zielgerade, wo FORGO sich auf 8 1/2 Längen vom aufgelösten Feld ansetzte. Zweiter wurde von hinten kommend der Favorit SOLID GOLD, auch LINDIKOVA (3.) ging noch kanpp an dem Pacemaker JACKONTHEROCKS (4.) vorbei.
Eine eindeutige Erklärung für diesen grandiosen Auftritt ist schwer zu treffen: War es die Taktik? Oder der diesmal nasse Sand, der FORGO so behagte? Egal: Streng nach dieser "Weihnachtsform" hat FORGO Anfang 2019 mindestens noch einen Sieg im "Köcher", auch wenn man wegen der teilweise sehr unsteten Form einiger Sandbahnpferde mit solchen Aussagen vorsichtig sein muss. Da die Aussichten auf der Grasbahn ähnlich rosig sind, ist die Terminierung einer Erholungspause für FORGO keine leichte Entscheidung für den Trainer.
FORGO verdiente 2.750 Euro - jeweils mehr als bei seinen beiden Grasbahnsiegen.
Während wie der Trainer auch die Wetter den Glauben an FORGO (82:10) noch nicht ganz verloren hatten, trat seine ältere Halbschwester FOOTLOOSE 1 1/2 Stunden später als große Außenseiterin (209:10)an. Es war ihr Sandbahndebut und sicherlich nicht ausgeschlossen, dass die MAMOOL-Tochter die Sandbahn mag. Aber dass sie als Spezialistin für 1200 bis 1600 Meter auf der Grasbahn mit der 2500 m-Distanz auf Sand zurechtkommt, daran mochte kaum einer glauben.
Bis auf das Geschehen in der Zielgeraden war das Laufen von FOOTLOOSE fast deckungsgleich mit dem von FORGO. Zu Beginn hielt "Enki" Ganbat FOOTLOOSE unter den letzten drei Pferden im 10-er-Feld, wobei sich die Stute weitaus mehr gegen die Wartetaktik wehrte als ihr Halbbruder. In der zweiten Runde gegenüber rückte dann FOOTLOOSE in äußerer Spur langsam auf. Auch FOOTLOOSE hatte ausgangs des Schlussbogens dann alle Gegner überholt, um dann in der Zielgeraden den lange führenden 3-jährigen SCALERO anzugreifen. Anders als bei FORGO erwies sich SCALERO aber als der Stärkere bzw. Schnellere und distanzierte FOOTLOOSE deutlich mit 20 Längen. Die Stute wiederum lag im Ziel 21 Längen vor dem restlichen Feld, aus dem CASH THE CHEQUE (3.) als Bester der Geschlagenen ins Ziel kam.
Für FOOTLOOSE, die 1.200 Euro verdiente, sollte jetzt ein Sieg auf der Sandbahn Anfang 2019 ein logisches Ziel sein. Ob dabei die 2.500 m ihre beste Distanz sind oder ob 1700 bis 1800 m auch passen, das ist weiterhin eine spannende Frage.


30. November 2018 - FORGO doch kein Sandbahntalent

Hoffnungen, dass bei FORGO eine besondere Eignung für die Sandbahn vorliegen würde, haben sich vorerst nicht erfüllt. Denn der 4-jährige Wallach landete bei seinem Sandbahn-Debut am 30. November auf der Dortmunder Sandbahn uber 1800 m mit Andrasch Starke im Sattel nur auf dem 11. Platz von 14 Startern.
Nicht zuletzt die Verpflichtung des designierten Jockey-Champions führte dazu, dass FORGO mit 71:10 zum erweiterten Favoritenkreis des stark besetzten Rennens gehörte. Die äußere Startbox 13 war beantragt, und Starke steuerte FORGO mit viel Geschick und geringstmöglichem Aufwand bereits zu Beginn des ersten Bogens an die zweite Stelle hinter dem führenden REINE DES MIRACLES. In der Gegengeraden sah Alles sehr gut aus, denn FORGO hatte ein ungestörtes Rennen hinter dem Piloten. Im Schlussbogen war FORGO jedoch schlagartig geschlagen, der Jockey akzeptierte nach ein paar stärkeren Unterstützungen schnell die Niederlage, weshalb FORGO in der Zielgeraden Position um Position verlor. An der Spitze verabschiedete sich währenddessen REINE DES MIRACLES unangefochten auf 10 Längen Vorsprung, um die Plätze kämpften ZILLA (2.), IGNAZ (3.) und CAMBERWELL (4.) bis in Ziel.
Es bleibt zu hoffen, dass FORGO den Ausflug auf die Sandbahn gut überstanden hat. Denn 2019 sollte er auf der Grasbahn noch zu steigern sein. Sein letzter Bezwinger beim Herbst-Meeting in Baden-Baden, JOPLIN, hat das damalige Rennen mit zwei nachfolgenden Siegen in Strasburg und Chantilly erheblich aufgewertet.


04. November 2018 - FREYTAG folgt seiner Verwandschaft nach Großenkneten

Am 31. Oktober holte Toni Potters den SANTIAGO-Sohn FREYTAG aus dem Gestüt Evershorst ab und überstellte ihn in sein Trainingsquartier nach Großenkneten. FREYTAG wurde wie die meisten seiner Cousins und Cousinen an Edith Jörgensen verkauft. Der Schimmel ist Erstling der AREION-Tochter FREYA und präsentierte sich seinem neuen Betreuer in der Herbstsonne des Tages als schickes mittelgroßes Modell mit glänzendem gleichmäßig grauen Fell.


04. November 2018 - Die erhoffte Formsteigerung bei FORSANTI bleibt aus

Am Sonntag (4.11.) in Krefeld im Ausgleich III über 1300 m sollte FORSANTI nun wieder an die gute Leistung vom Sommer-Meeting in Baden-Baden anschließen. Ein Rennen aus dem Mitteltreffen und auf weicherem Boden, dazu ein starker Jockey (Bauyrzhan Murzabayev) - das sollten die Schlüssel zum Erfolg sein.
So ganz hat das nicht geklappt, obwohl alle Voraussetzungen günstig erschienen, denn der offiziell als "gut" eingestufte Boden war zumindest deutlich weicher als beim Herbst-Meeting in Baden-Baden.
Beim einzigen Rennen des Tages mit Flaggenstart kam FORSANTI gut ins Rennen und sortierte sich an etwa 6. oder 7. Stelle in das 13-er Feld ein. FRIDAY SILENCE sorgte vorn für ein sehr zügiges Tempo. In der Zielgeraden sah man FORSANTI in guter Haltung in Angriffsposition, aber in einem fast ohne Ausnahme mit Formpferden bestückten Feld konnte FORSANTI den Abstand zur Spitze kaum verkürzen. Diese hatte immer noch FRIDAY SILENCE (2.) inne, die erst im Ziel von CHARLES DARWIN (1.) abgefangen wurde. Der 9-jährige Wallach war in jungen Jahren in der Listen-Klasse zuhause und nun wieder gut in Schwung gekommen. Auf dem 3. und 4. Platz landeten mit PORCUPINE CREEK und GENTLE JAIME Außenseiter.
FORSANTI auf Platz 7 war insgesamt nur 5 1/2 Längen zum Sieger zurück, das ist auf weicherem Boden und in stärkerer Gegnerschaft nicht viel, doch lieferte das Rennen keine schlüssigen Erkenntnisse darüber, ob die Stute wirklich auf weichen Boden angewiesen ist und ob die Distanz stimmt.
Vermutlich war es FORSANTIs letzter Start in diesem Jahr. Mit einer Gewinnsumme von 1000 Euro darf man ihre 3-j.-Saison ohne Wenn und Aber als Enttäuschung bewerten.
Für FOOTLOOSE und vielleicht auch FORGO stehen noch Aufgaben auf der Sandbahn an, vielleicht nimmt die Saison 2018, die insgesamt unter den Erwartungen blieb, dort noch ein versöhnliches Ende.


21. Oktober 2018 - FORSANTIs Jockey fällt auf das hohe Tempo herein

Weniger erfreulich verlief der Start von FORSANTI am zweiten Tag des Herbst-Meetings (21.10.2018) in Baden-Baden. Zwei Nichtstarter reduzierten den Ausgleich III über 1400 m auf zehn Starter. Favorit war FORSANTIs Stallgefährtin BE MY BEST (37:10) vor UNIVERSAL STAR (46:10). Dann folgte nach ihrem guten 3. Platz beim Sommer-Meeting schon FORSANTI (56:10). Damals saß Adrie de Vries im Sattel und probierte erstmals und mit Erfolg die Wartetaktik mit FORSANTI aus. Beim heutigen Start konnte er die geforderten 52,5 kg nicht entfernt in den Sattel bringen. Stattdessen verpflichtete Toni Potters den Italiener Mirko Sanna.
Und dieser fiel auf den schnellen Antritt von FORSANTI herein. DO IT IN RIO und FRIDAY SILENCE machten sofort nach dem Start an der Spitze "ein Fass auf" und FORSANTI hatte keine Probleme, den beiden zu folgen. Nach ca. 400 Metern hatte das Trio ca. sieben Längen Vorsprung zum Rest des Feldes und man ahnte nichts Gutes. Vor Beginn der Zielgeraden formierten sich die Gegner mit BE MY BEST an der Spitze. Aus dem vorderen Trio musste FRIDAY SILENCE passen. FORSANTI sparte innen viel Boden und eroberte dadurch für ein paar Momente die Spitze. Mirko Sanna suchte nun sein Glück in der Mitte des Geläufs, wurde aber langsam kürzer. An der Außenseite hatte inzwischen die von Adrie de Vries gerittene BE MY BEST (1.) die Spitze erobert und hielt DO IT IN RIO (2.), der mit sehr guter Form aus Österreich angereist war, bis ins Ziel in Schach.
Auch für die weiteren Platzgelder hatte die nachlassend FORSANTI ca. 100 Meter vor dem Ziel keine Chance mehr, im Ziel belegte sie nicht weitgeschlagen den 8. Platz.
Die Taktik, mit vorne zu gehen, war mit Sicherheit die falsche - vor allem bei dem vorgegebenen Tempo. Also warten wir geduldig auf die nächste Chance für FORSANTI ...
Immerhin verbleibt die Siegprämie im Potters-Quartier. Herzlichen Gratulation an Trainer, Jockey und Besitzer. Der wohl dosierte Ritt von Adrie de Vries sollte auch die richtige Vorgabe für den nächsten Start von FORSANTI sein.


19. Oktober 2018 - FORGO bestätigt seine neue Marke in Baden-Baden

Schon nach dem 2. Platz bei Derby-Meeting in Hamburg-Horn stellte sich die Frage: Soll man sich nun freuen oder über den verpassten Sieg ärgern? Auch am 1. Tag des Herbst-Meetings (19.10.2018) in Baden-Baden lief FORGO wieder auf den Ehrenplatz. Und wie schon in Hamburg überwiegt letztendlich doch die Freude über eine gute Leistung von FORGO in einem Rennen, das für den SANTIAGO-Sohn neue Optionen aufzeigte.
Denn erstmals in diesem Jahr lief FORGO aus dem Hintertreffen. Auch eingangs der Zielgeraden hatte Adrie de Vries noch einige Längen auf die Führenden gutzumachen. Doch mit den starken Hilfen seines Jockeys arbeitete sich FORGO in der Mitte des Geläufs immer weiter nach vorn, zeigte also Speed und Kampfgeist. REINE DES MIRACLES (3.), der außen vielleicht den besten Boden hatte und seinen Stallgefährten VISCOUNT VERT (4.) hatte FORGO vor der Ziel im Griff; für einen letzten Angriff auf den führenden JOPLIN (1.) kam der Zielpfosten jedoch zu früh. Dieser hatte sich weiter innen rechtzeitig abgesetzt - Eddy Pedroza im Sattel des Siegers hatte also an diesem Tag das beste Timing.
Aber von FORGO weiß man nun, dass er in der Lage ist, aus allen Positionen im Feld ein gutes Rennen zu laufen und mit der aktuellen Marke von 58 kg wieder zum Sieg steht. Immerhin ging es heute gegen 17 Gegner und kaum einer von diesen war ohne Form. Und FORGO hat seinen Baden-Baden-Fluch beseitigt: Im Frühjahrs-Meeting ging seine Reiterin ein zu hohes Tempo mit, beim Sommer-Meeting entlief er am Start. Mit zwei Siegen und drei zweiten Plätzen bei sechs Starts hat er eine Saisongewinnsumme von 10.000 Euro nur ganz knapp verpasst.
FORGOs Halbschwester FOOTLOOSE sollte übrigens auch im gleichen Rennen laufen. Auf Grund des Starterlimts wurde Sie eliminiert. Der gute Boden wäre vermutlich sowieso nicht nach ihrem Geschmack gewesen. Allerdings war bereits Bertrand Flandrin als Reiter verpflichtet - und genau dieser junge Franzose war FORGINOs Siegreiter bei dessen Listen-Sieg im Oktober 2015 in Köln. Vielleicht gibt es ein anderes Mal ein Wiedersehen mit dem aus Sicht des Chronisten völlig unterschätzten Reiters. Am Sonntag kann er auf WAI KEY STAR und GOLD in den Hauptrennen in Baden-Baden wieder zeigen, was er kann.


22. September 2018 - FOOTLOOSE ist noch nicht wieder in Form ...

- ... wenn es um Vergabe der Sieg- und Platzprämien geht. Beim Start in Köln am Samstag (22.9.18) vor dem Preis von Europa ging es über die Meile; im Gegensatz zum letzten Start sollte FOOTLOOSE wohl wieder von vorn geritten werden. Denn nach schlechtem Start musste Jockey René Piechulek die MAMOOL-Stute erst einmal stark bemühen, um an die Spitze des 12-er-Feldes zu gelangen. Hier wurde FOOTLOOSE auch vom Rest des Feldes bis zum Beginn der langen Kölner Zielgeraden geduldet, dann zogen die formstarken Pferde im Feld vorbei. FOOTLOOSE ist nicht unbedingt der Typ, der sich sofort geschlagen gibt. Sie kämpft munter weiter und so liest sich ein 8. Platz bei 12 Startern im Endeffekt besser als die Leistung war. Im Grunde hatte sie keine Chance auf einen Geldpreis.
Vorn kämpfte der Sieger NOVACOVIC gegen den Zweiten INTENSO, es folgten dichtauf weitere fünf Pferde, dann war FOOTLOOSE 4 Längen zurück. Hinter FOOTLOOSE liefen 8 Längen zurück noch 4 Pferde ein, die überhaupt nicht im Rennen waren.
Es wird nun immer leichter für FOOTLOOSE, die mit weiterem Nachlass im Handicap nun bei ca. 56 kg stehen wird. Schwieriger ist es, in den nächsten Wochen ein passendes Rennen über 1400 m zu finden.


16. September 2018 - FORGO beruhigt die Gemüter mit einem souveränen Sieg

Es ist mit FORGO gewiss nicht alles glatt gelaufen in dieser Saison; vor allem der Nicht-Start zuletzt in Baden-Baden, als er seinen Reiter Rene Piechulek an der Startstelle abwarf und entlief, schmerzte. 15 Tage nach diesem Malheur kam FORGO heute in Dortmund am St-Leger-Tag mit Adrie de Vries über 1400 m wieder an den Start und imponierte mit einem äußerst leichtem Sieg.
Natürlich war die Gegnerschaft nicht so stark wie in Baden-Baden, schließlich gab es mit 2600 Euro auch 1100 Euro weniger für den Sieger zu gewinnen als in Iffezheim. Immerhin hatte Adrie de Vries mit FORGO im Ziel stolze 5 Längen Vorsprung auf den Zweitplatzierten VOODOO, so dass man in diesem Rennen von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft sprechen konnte und FORGOs Grenzen noch lange nicht gesehen haben sollte.
Nach dem Start teilte sich FORGO die Spitze mit Wüstenlady. So ging es auch in die Ziegerade. Auch da wartete der Jockey zuerst mit stärkeren Hilfen. Erst als VOODOO auf einer Höhe mit FORGO erschien, forderte de Vries den SANTIAGO-Sohn. Wie er nun die Gegner distanzierte, das sah wirklich gut aus.
Vielleicht gelingt FORGO noch ein dritter Jahressieg in den nächsten Wochen. Auf 2019 darf man sich offensichtlich auf einen noch reiferen und damit noch besseren FORGO freuen.


09. September 2018 - Ein Satz mit X – das war wohl nix!

So könnte man den heutigen Start von FOOTLOOSE beschreiben. Eine langer Rennbericht würde jeden Leser langweilen. FOOTLOOSE – erstmals mit Nicol Polli im Sattel – fand sich nach dem Start sofort auf einer der letzten Positionen wieder. So ging es auch in die Zielgerade, Jockey Polli wagte dann einen gut unterstützten Angriff auf die Führenden, der aber kaum Raumgewinn brachte. Also brach er seine Bemühungen Mitte der Zielgeraden ab und FOOTLOOSE trudelte als Vorletzte von 10 Startern über die Linie. Es gewann HEAVENSFIELD vor BE SWEET und DICTATOR.

Allein der Vergleich zur Viertplatzieren DREAMORCHID, die FOOTLOOSE bisher in jedem Vergleich geschlagen hat, zeigt, dass FOOTLOOSE derzeit nicht ihre Bestform zur Verfügung hat ... oder ... mit der Wartetaktik nicht zurecht kommt. Der Boden war vielleicht auch nicht ganz passend, aber kaum besonders fest.

Der letzte Start in Hamburg ist lange mehr, vielleicht hat sie dieser Start wieder in Schwung gebracht, aber bei 5-jährigen Stuten sinkt einfach auch mal die Leistungsbereitschaft. Als Hoffnungsträger kann FOOTLOOSE derzeit kaum dienen, eher als “Überraschungstüte”...


02. September 2018 - FORGO nach bekannter FORGINO-Manier am Start entlaufen

Traurig, aber wahr: Es wurde nichts mit einem Start von FORGO am gestrigen Samstag in Baden-Baden. Zwar haben wir mit seinem Großvater KALLISTO durchaus ein paar Beruhigungspillen in die Mutterlinie eingebracht, auch sein Vater SANTIAGO ist nicht als Nervenbündel bekannt. Doch heute, beim geplanten Start von FORGO in Baden-Baden, spielte sich leider das Gleiche ab, was wir schon vom nervlich sehr angespannten FORGINO kennen. FORGO entledigte sich am Start seines Reiters René Piechulek und drehte einige Extra-Meter auf dem Iffezheimer Kurs. Dabei zeigte er sich durchaus geschickt darin, nicht eingefangen zu werden. Im Bahnfernsehen konnte man keine Szenen vom eigentlichen Vorfall sehen, nur einmal war der entlaufene FORGO kurz im Bild. Die Rennleitung erklärte ihn recht schnell zum Nichtstarter.

Hoffen wir, dass es sich um einen einmaligen Vorfall handelt, und dass solche Eskapaden bei FORGO nicht wie bei FORGINO zur Gewohnheit werden. Das Ärgerliche an dem Vorfall belegt die Statistik von Trainer Toni Potters bei diesem Meeting in Baden-Baden: Alle seine 7 Starter haben Geld verdient, nur der geplante achte Starter, nämlich FORGO, lief gar nicht erst mit ...



26. August 2018 - FORSANTI überrascht in Baden-Baden

Wenn man im Galopprennsport als Anfänger startet, dann wird einem oft gesagt, du brauchst GGG = Geld - Glück und Geduld. Wobei man sofort zuckt und sich fragt: Reicht das Geld? Im Laufe der Jahre merkt man aber auch, dass die Geduld oft stark strapaziert wird!
Die letzten Silbereiche-Zöglinge sind beim Derby-Meeting in Hamburg gelaufen. Das ist jetzt 7 Wochen her. Eine endlose Zeit. Der trockene Sommer fordert auch in den Trainingsquartieren seinen Tribut.
Und heute, am 2. Tag des Baden-Badener Sommer-Meetings, startete die 3-jährige FORSANTI mit Adrie de Vries in einem Ausgleich IV über 1400 m in Iffezheim. Nach Vorleistungen eigentlich chancenlos! Doch der Toto (101:10) ließ ahnen, da ist doch etwas möglich!
Und das sollte sich bewahrheiten. Adrie de Vries, der schon beim blassen Laufen in Hamburg von einer "netten" Stute sprach, änderte komplett die Taktik und ging das Rennen aus dem Hintertreffen an. In der Zielgeraden fand der holländische Jockey dann eine der guten Außenspuren und machte nachdrücklich darauf aufmerksam, dass er in die in diesem Rennen ausgetragene Vierer-Wette gehörte. SUNNYLEA (von ganz hinten) und INTENSO waren etwas schneller, aber der 3. Platz ist eine grandiose Steigerung der Vorformen und lässt hoffen, dass auch FORSANTI bald ihre Maidenschaft ablegen kann.
Mit der Wartetaktik scheinen Toni Potters und Adrie de Vries den Schlüssel zum Erfolg gefunden zu haben - und das auf Deutschlands Nobel-Rennbahn.
700 Euro Rennpreis, verdient mit 57,5 kg GAG, verschleiern etwas das wesentliche Fazit dieses Tages: Auch FORSANTI hat mit dieser Leistung bewiesen, dass sie ein Rennpferd ist und laufen kann.


11. Juli 2018 - Rückblick auf das Derby-Meeting

Darf man mit den Ergebnissen der Silbereiche-Pferde beim Derby-Meeting 2018 eigentlich zufrieden sein?

Ein NEIN auf diese Frage wäre die falsche Antwort. Ein uneingeschränktes JA ist aber genauso wenig zutreffend. FORGO ist mit seinem zweiten Platz am Mittwoch ein gutes Rennen gelaufen. Leider tauchte der stärkste Gegner mehr als fünf Walzenbreiten weiter außen auf: MAISON BLEU. Trainer Toni Potters meinte, wenn er diesen Gegner neben sich gehabt hätte, hätte es auch zum Sieg reichen können. Aber FORGO ist noch zu unreif. Nachdem er PERFECT im Griff hatte, meinte er, sein Pensum erfüllt zu haben. 1900 Euro für den zweiten Platz in dieser Klasse gibt es 2018 nicht mehr. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: 5200 Euro für den Sieger gibt es in diesem Jahr in solchen Rennen auch nicht mehr zu gewinnen, auch nicht in Baden-Baden. Insofern war Toni Potters, der in Hamburg kein Rennen gewinnen konnte, enttäuscht. Auch wenn FORGO in Horn sein zweitbester Verdiener war ...

Und dann lief FOOTLOOSE am Donnerstag im Trainerreiten und ging mit ca. 10 Längen Startverlust auf Reisen. Toni Potters wollte die Stute aus der Reserve reiten, aber natürlich nicht so. In der Zielgeraden wurde der Ehrgeiz des Trainers sichtbar (und kostspielig!). Er unterstützte FOOTLOOSE stark, in dem er beide Zügel in eine Hand nahm und in Richtung Hals die Bewegung unterstützte. Was der Chronist auch nicht wusste: diese Reitweise, die man sonst eher von Winnetou kennt, gilt als Peitschenschlag, obwohl die Peitsche dabei nicht im Spiel ist. Für Toni Potters bedeutete das 500 Euro Strafe wegen Peitschenmissbrauchs, FOOTLOOSE bugsierte er so noch auf den sechsten und drittletzten Platz. Fast hätte FOOTLOOSE als Fünfte noch das letzte Platzgeld ergattert.
Viel wichtiger ist: Es erscheint durchaus sinnvoll, mit FOOTLOOSE auf Distanzen zwischen 1600 und 1800 m weiterzumachen. Ob von vorn oder aus dem Hintertreffen, das wird sich zeigen ...

FORSANTI hatte für den Chronisten im Vorfeld die geringsten Chancen, da die 3-jährigen gegen die älteren Distanz-Spezialisten im Sommer allgemein schlechte Karten haben. Bei ihrem Samstagstart fiel FORSANTI immerhin nicht aus dem Rennen und wurde Siebte von 10 Startern, einen Chance auf den Sieg hatte sie nie. Aber Adrie de Vries war trotzdem von der Stute angetan. Auch sie ist noch extrem unreif. Wenn sie erst einmal ihren Beruf begriffen hat, wird sie sich noch zu steigern. Schön zu hören, denn derzeit ist man als Silbereiche-Anhänger für jeden Sonnenstrahl am Horizont dankbar.

Der “durchschnittliche” Sport-Welt-Leser (Gibt es den?) mag hingegen denken: Ist ja Alles formgemäß! FORGO Zweiter, FOOTLOOSE auf der falschen Distanz und FORSANTI (noch) nicht gut genug. Mag sein, aber heimlich erhofft man sich doch immer etwas mehr, als die Realität vorgibt.



02. Juni 2018 - Mega-Enttäuschung um FORGO und FOOTLOOSE in Baden-Baden

Die Aufmerksamkeit der Silbereiche-Zucht focussierte sich auf den vorletzten Tag des Frühjahrs-Meetings (2. Juni) in Baden-Baden, an dem sowohl FORGO als auch FOOTLOOSE an den Start kamen. Die Stallform von Toni Potters war mit einem Sieg und einem zweiten Platz bei drei Starts bereits gut und speziell FORGO ging nach seinem beeindruckenden Sieg in Dortmund als hoher Favorit (27:10) in den als Nachwuchsförderpreis Ausgleich IV (+6) über 1500 m. Als dann auch noch Daniel Delius in seiner Führring-Moderation ausschließlich FORGO in den Mittelpunkt stellte, dachte der Chronist plötzlich an das letzte Fußball-Pokal-Finale, in dem Bayern München im Vorfeld auch für unschlagbar gehalten wurde.
Wie erwartet zog gleich nach dem Start BROWN BEAUTY an die Spitze und legte dort ein ausgesprochen strammes Tempo vor. Lilli-Marie Engels nahm mit FORGO, der wieder aus der beantragten aüßeren Startbox gestartet war, dieses Tempo an; die beiden Führenden hatten im Schlußbogen diverse Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Bereits eingangs der Zielgeraden sah man, dass FORGOs Reiterin weitaus kräftigere Hilfen einsetzte als Robin Weber auf BROWN BEAUTY, außerdem kam das restliche Feld immer näher. THYMIAN (1.) und TRIBESMAN 2.) gingen an FORGO (5.) vorbei und stellten auch den Piloten BROWN BEAUTY (3.). FORGO musste kurz vor dem Ziel auch noch ASHES FOR GLORY (4.) vorbeilassen und erhielt den Trostpreis in Form von 170 Euro Renngewinn.
Woran lag es? Der Sieger THYMIAN wurde sicherlich etwas unterschätzt, denn er platzierte sich beim letztjährigen Frühjahrs-Meeting mit einem 9,5 kg höheren GAG als Vierter im Ausgleich III noch vor FOOLPROOF. Doch diese GAG-Regionen sollten ja auch für FORGO irgendwann machbar sein. Zur Zeit ist der SANTIAGO-Sohn jedenfalls noch nicht so weit. Das scharfe Anfangstempo von BROWN BEAUTY ist FORGO auch nicht sonderlich gut bekommen, ob er allerdings Speed hat, ist bisher nicht erwiesen. Der eklatanteste Unterschied zum Siegesritt bestand aber in der Unterstützung durch den Reiter bzw. die Reiterin. Lilli-Marie Engels ist eine gute, bewährte Amazone, doch fehlt ihr natürlich die physische Kraft, mit der Adrie de Vries ein Pferd unterstützen kann. Und die benötigt der großrahmige FORGO wohl mehr als seine Konkurrenten in diesem Rennen.
So weh diese Niederlage tat, es geht ja weiter. FORGO wird von Rennen zu Rennen reifer werden und der nächste Sieg ist bei guter Gesundheit nur eine Frage der Zeit.
Nach dieser Niederlage hofften alle Fans auf ein gutes Laufen von FOOTLOOSE, die 3 1/2 Stunden später mit Adrie de Vries in einem Ausgleich III (-4) über 1200 m antrat. Der Stute stellten sich 12 Gegner.
FOOTLOOSE hatte wie zuletzt in Krefeld keinen Blitzstart, aber ihr Jockey schien mit einer Position im hinteren Mittelfeld zufrieden. Die Gerade erreichte FOOTLOOSE zusammen mit dem späteren Sieger BISHAPUR an der Außenseite. Ihr Gegner zeigte, wie man mit viel Endspeed das Feld noch überrollen kann. Doch FOOTLOOSE und Speed - das haben wir doch noch nie gesehen! FOOTLOOSE ging auch in er Zielgeraden ein Tempo und hatte praktisch nie eine Chance auf einen vorderen Platz. Dass sie zum Schluss noch auf Platz 8 von 13 einkam, hat sie ihrem gleichmäßigen Tempo zu verdanken, denn sie sammelte einige nachlassende Gegner wieder ein. Hinter BISHAPUR platzierten sich die Außenseiter TAURANGA, PORCUPINE CREEK und SIR THEODORE.
Von hinten geht es offensichtlich bei FOOTLOOSE nicht, denn auch der Boden (gut bis weich) sprach nicht gegen die Stute. Wenn FOOTLOOSE beim Start die Spritzigkeit fehlt, um ins Vordertreffen zu kommen, dann sind wohl 1400 m die bessere Distanz für die Stute, da lassen ihr die Gegner mehr Zeit um aufzuschließen. FOOTLOOSE wird weiteren Nachlass im Handicap bekommen - das ist die positive Seite dieses Starts.


01. Juni 2018 - Zweifellos ein fruchtbares Jahr: beide Mutterstuten tragend ... und morgen gibt es ein Jubiläum

Wie im letzten Jahr sind auch 2018 wieder beide Mutterstuten tragend ... und beide vom Ittlinger Stallion NEATICO, von dem FREYA in diesem Jahr schon ein sehr korrektes Hengstfohlen mit Namen FREAK gebracht hat. Die (D)eckdaten in dieem Jahr: FORLISTA wurde zuletzt am 16. April gedeckt, FREYA am 2. Mai.
Ein weiteres Jahr zwei Fohlen aufzuziehen, das würde den Silbereiche-Etat wahrscheinlich sprengen. Deshalb steht unsere Black Type-Stute FORLISTA nach Absetzen ihres Fohlens FELLOW zum Verkauf. Nicht weil wir sie schlechter als FREYA einstufen, sondern weil wir der relativ jungen AREION-Tochter FREYA noch weitere Chancen geben wollen und FORLISTA uns bereits fünf Fohlen gebracht hat.
Von diesen bestreitet FORGO morgen in Iffezheim den 1000. Start für unsere Zucht. Da sollten uns die Turfgötter doch wohl gesonnen sein. Und falls auch denen da oben mal etwas daneben geht: 3 1/2 Stunden später läuft an gleicher Stelle FOOTLOOSE - das ist dann der 1001. Start ...


13. Mai 2018 - Kein optimaler Rennverlauf für FOOTLOOSE in Krefeld

In 1200 m-Rennen muss schon alles stimmen, wenn man ganz vorn dabeisein will. Das war bei FOOTLOOSEs Start am Muttertag (13. Mai) im Ausgleich III (-6) mit Adrie de Vries im Sattel nicht der Fall.
Vormittags war der Boden noch recht fest. Ob ein bisschen Regen vor dem Start das Geläuf für FOOTLOOSE noch "schmackhaft" gemacht hat, ist schwer zu beurteilen. Ärgerlicher war wohl, dass THORPE BAY in Box 11 durch einen Schwenk nach außen der ganz außen startenden MAMOOL-Stute sofort nach dem Start den Weg versperrte. So war es für FOOTLOOSE mit noch mehr Aufwand verbunden, in das Vorderfeld vorzustoßen, womit etwa Platz 5 gemeint ist. In der Zielgeraden hatte sich de Vries gerade für eine Spur zum Finish entschieden, als ihm der früher anziehende Favorit MARK OF EXCELLENCE die Bude zumachte. Das war's dann. Jockey de Vries setzte frühzeitig die Hände herunter. Es gewann STAR FOCUS vor MARK OF EXCELLENCE. FOOTLOOSE endete auf Platz 10 von 12.
Ob FOOTLOOSE bei glücklicherem Rennverlauf gewonnen hätte, darf allerdings auch bezweifelt werden. Ein Platzgeld (es gab 6) wäre drin gewesen. Im GAG gab es 1 kg Nachlass. Vielleicht liegen der Stute 1300 bis 1400 m doch besser.
FORGO bekam übrigens für seinen Sieg am Himmelfahrtstag 3,5 kg Aufgewicht (jetzt 53,5 kg). Das ist völlig in Ordnung.


10. Mai 2018 - FORGO fährt nun die Ernte ein

Gesundheit vorausgesetzt, kann 2018 das Jahr von FORGO werden. Das bewies der SANTIAGO-Wallach eindeutig bei seinem sicheren Sieg im Ausgleich IV (+10) über 1600 m am Himmelfahrtstag in Dortmund. Erstmals in diesem Jahr kam FORGO bei gutem Boden an den Start. Im 14-er Feld waren einige Formpferde zu finden, vor allem LADY LILIAN gilt im Richter-Stall als potentielle Seriensiegerin. Doch auch sie konnte FORGO an diesem Tag nicht beeindrucken. Aus der beantragten äußeren Startbox 13 kam FORGO trotzdem problemlos an die Spitze, die er auch zu Beginn der der Zielgeraden noch mit etwas Vorsprung behaupten konnte. Als Adrie de Vries ihn dann etwas forderte, kam genug Reaktion, dass FORGO sicher den Sieg nach Hause bringen konnte. Zweite wurde in der Tat LADY LILIAN vor PREFECT.
Freuen wir uns also auf die nächsten Starts von FORGO, bei denen er nach dem heutigen Eindruck noch einige Luft nach oben haben sollte.


29. April 2018 - FREAK heißt der NEATICO-Hengst

Das am 3. April geborene Hengstfohlen von NEATICO a.d. FREYA wurde auf den Namen FREAK eingetragen. Eine Bedeutung des Namens ist "Ausgeflippter" ...
Der Name ist eine ironische Antwort der Silbereiche-Mitglieder auf die Eskapaden der Mutter FREYA, die sich sowohl an der Startstelle sehr unwillig zeigte als auch beim Satteln, wo sie z.B. in Bad Doberan entlaufen ist. Aber FREAK heißt auch "Begeisterter". Also setzen wir lieber darauf, dass sich der NEATICO-Hengst für seinen Beruf als Rennpferd begeistern wird.


29. April 2018 - FORGINOs Fußstapfen sind noch zu groß für FORSANTI

Vor vier Jahren hat FORGINO Ende April in Magdeburg über 1300 m seine Maidenschaft abgelegt. In der diesjährigen Auflage des Rennen am Samstag (28.4.18) kam seine Nichte FORSANTI mit Maxim Pecheur an den Start. Und dieses Rennen war im Vergleich in der Spitze fast stärker besetzt, denn NORTHERN FOX (73 kg GAG) und SILVER STRIPES (68 kg) hatten den Ausgleicher bereits beeindruckt und ARABINO stand mit seinem 4. Platz im hochdotierten Baden-Badener Auktionsrennen noch über den beiden Kontrahenten. Der Rest der 8 Gegner bestand aus Debutanten und formlosen Pferden, aber zu letzteren gehörte ja auch FORSANTI: 2-jährig in einem überpaceten Rennen Letzte und 3-jährig zu Ostern auf sehr weichem Boden weit geschlagen Vorletzte. Das Magdeburger Rennen bei gutem Boden war also eine Standortbestimmung.
Aus Box 1 hatte FORSANTI innenliegend an zweiter/dritter Stelle ein ideales Rennen, kam gut um die Ecken und sparte Boden, während SILVER STRIPES die Pilotenrolle übernahm. So ging es auch um die letzte Ecke in die kurze Zielgerade. SILVER STRIPES war von FORSANTI nicht zu beeindrucken; wie auf Rollschuhen lief dann ARABINO an beiden vorbei und gewann souverän und auch der dritte Mitfavorit NORTHERN FOX kam rechtzeitig in Schwung, um als Dritter die Favoriten-Dreierwette zu komplettieren. Den vierten Platz musste FORSANTI noch der Debutantin ARMANCE überlassen, die Mitte der Zielgeraden einen tollen Moment hatte.
Die Abstände waren insgesamt sehr deutlich, vor allem hinter FORSANTI war mit 4 3/4 Längen viel Luft. Aber die 8 1/2 Längen zum Sieger ARABINO zeigen auf der anderen Seite, dass der Weg zum ersten Sieg für FORSANTI derzeit noch weit ist. Vielleicht gelingt es ihr, in leichteren Sieglosen-Rennen demnächst Platzgelder zu sammeln, um dann im Spätsommer oder Herbst die Maidenschaft abzulegen. Das sollte vorerst ein realistisches Ziel sein.


22. April 2018 - Guter 4. Platz für FOOTLOOSE im Hoppegartener Viererwette-Rennen

Ein letzter Platz als Saisondebut ist immer eine Form, die man am liebsten sofort "wegradieren" möchte. Das sollte dann FOOTLOOSE am Samstag (21. April) in Hoppegarten gelingen, zumal sie mit Adrie de Vries einen starken Reiter, der sie genau kennt, im Sattel hatte.
Allerdings waren die Bedingungen nach den Erkenntnissen des Vorjahres gar nicht so optimal, denn der Boden in Berlin war bei strahlendem Sonnenschein eher zu gut für FOOTLOOSE und mit der Geraden Bahn hatte sie in ähnlicher Form bisher nur in Baden-Baden ohne Erfolg zu tun gehabt. Dort gibt es einen Knick, in Hoppegarten eine Senke.
Adrie de Vries war diesmal nicht um die Spitze bemüht, sondern hielt FOOTLOOSE, die mit 136:10 am Toto notiert war, an etwa dritter, vierter Stelle. Diese Position hatte FOOTLOOSE auch noch inne, als alle Jockeys in der Distanz mit dem Finish begannen. FOOTLOOSE hielt gut durch, musste aber den Sieger BLUE DISTANT und den Favoriten ANNO MIO vorbeiziehen lassen. Im Ziel war dann auch noch der Mitfavorit ORKANOS um einen Kopf stärker.
Der mit 780 Euro dotierte Platz war unter den genannten Bedingungen eine Leistung, die die Stute in den nächsten Rennen zur Mitfavoritin machen wird. Und das ist doch eine gute Ausgangslage!


16. April 2018 - FORLISTA und FREYA zu NEATICO

Unsere beiden Mutterstuten werden in dieser Decksaison NEATICO im Gestüt Hof Ittlingen aufsuchen. Der harte und frühreife Hengst verdient einfach mehr Zuspruch. Mit seinen makellosen Fohlen hat er bereits beeindruckt, jetzt müssen diese nur noch schnell laufen können.
FORLISTA hat ihn bereits am vergangenen Wochenende aufgesucht und wurde am heutigen Montag (16. April) gedeckt.


16. April 2018 - FORGOs Jahresdebut: Soll man sich nun freuen?

Vor FORGOs Jahredebut in einem Fegentri-Rennen am 15.4.18 in Köln gab es eigentlich nur zwei Alternativen: Entweder FORGO gewinnt und alle sind zufrieden oder FORGO gewinnt nicht und alle sind unzufrieden.
Jetzt - nach dem Ende des Rennens - gibt es auch noch die Option "FORGO gewinnt nicht - und keiner ist unzufrieden ..."
Mit Lilly-Marie Engels war FORGO Favorit in diesem Rennen, allerdings hatten die Buchmacher mehr "Angst" als die "normalen" Wetter: während man beim Bookie nur 24:10 auf FOR PRO bekam, beließen es die Bahn-Toto-Wetter bei 30:10.
FORGO kam aus Startbox 1 gut auf die Beine und musste sich bereits vor der ersten Kurve die Spitze mit MEX teilen. Offensichtlich war das Tempo gut, denn MEX, der 1200 m-Spezialist, scheiterte daran und wurde Letzter. FORGO selbst hatte drei Phasen in der Zielgeraden. Zuerst eine gute, als er sich von der Spitze aus mit einem Rush ein wenig vom Feld lösen konnte. Dann eine schlechte, als der Oldie und Boden-Spezialist PANCHO VILLAS innen ziemlich locker an FORGO vorbeizog. Und zum Schluss auch wieder eine gute, als FORGO - bereits geschlagen - mit dem zweiten Wind wieder auf eine halbe Länge auf PANCHO VILLAS auflief.
Also Zweiter, kein Pfund Aufgewicht, aber 1100 Euro verdient!
Man hat den Eindruck, dass FORGO immer noch ein Baby ist. Und weiter reifen wird. Genau diese Interpretation zieht die positiven Aspekte aus seinem Laufen. Wenn FORGO gesund bleibt und an Reife gewinnt, dann ist dieser 2. PLatz eher eine Verschönerung des ersten Sieges. Denn wer auf der Handicaproute richtig Geld machen will, der benötigt auch ein paar Platzgelder.
Dritter - 4 Längen zurück - war übrigens der Außenseiter STANLEY DALEY.
Bei FORGO ist es derzeit wichtig, dass der großrahmige Hengst gesund aus jedem Rennen herauskommt. Dann ist er, das "Riesenbaby", auch als Seriensieger keine Utopie.


03. April 2018 - Fohlen Nr. 2 ist da!

Während es im Rennstall noch nicht sonderlich läuft, ist im Gestüt Evershorst Hochbetrieb, was den Stall Silbereiche betrifft. Ohne jegliche "Vorwarnung" hat FREYA in der Nacht von Ostermontag auf Dienstag abgefohlt. Um 4 Uhr brachte sie ein gesundes Hengstfohlen nach NEATICO. Im Exterieur und mit dem Stern auf der Stirn ist der junge Hengst vergleichbar mit seinem Halbbruder FREYTAG, also mittelgroß, allerdings ist er nicht pechschwarz und wird Schimmel, sondern ein Brauner.
Bereits 11 Stunden nach seiner Geburt erhielt er auf dem Evershorster Paddack Gelegenheit, seine ersten Runden zu drehen. Und nicht unwichtig ist Frau Lorbergs Bemerkung: es ist - was die Stellung der Gliedmaßen angeht - der korrekteste Hengst der letzten Jahre.



03. April 2018 - FOOTLOOSE passt sich der Stallform an

Vor einem Jahr debutierte FOOTLOOSE mit einer GAG-Marke von 63,5 kg mit einem hervorragenden 3. Platz in Mülheim. In diesem Jahr trug FOOTLOOSE die gleiche Marke, als sie mit Vahdettin Kaplan wiederum ihr Jahresdebut in Mülheim bestritt. Der Boden war nach bisherigen Erkenntnissen passend schwer.
Aus Box 11 bereitete es bei 13 Startern dem Reiter nach schlechtem Start einige Mühe, mit FOOTLOOSE an die Spitze zu kommen. Das gelang vor dem Bogen nicht ganz und kostete bestimmt auch Kraft.
An etwa dritter/vierter Stelle liegend steuerte FOOTLOOSE die Zielgerade an und war dann sofort geschlagen. Durch das Ziel ging sie mit 19 Längen Abstand zum Vorletzten.
Ganz im Rahmen der der Stallform - möchte man meinen, da auch die Stallgefährten OWAMBO PRINCESS und EYRA an diesem Mülheimer Renntag als Vorletzte bzw. Letzte durch das Ziel gegangen wären. Wenn da nicht der Potters-Schützling AVERENGO das 5. Rennen gewonnen hätte. Die Interpretation der Leistungen unserer Schützlinge im Zusammenhang mit der Stallform von Toni Potters erscheint dem Autor deshalb unmöglich ...


02. April 2018 - FORSANTI: noch keine Offenbarung

FORSANTIs Jahresdebut war für den Ostermontag in Hannover vorgesehen. Zur Starterangabe kam ein kleines, aber sehr feines Feld von 7 Pferden zusammen, denn gleich drei Kandidaten hatten Nennungen für die 1000 bzw. 2000 Guineas. Am Montagmorgen wurden dann zwei dieser drei vermeintlichen "Kracher" gestrichen. Hatte FORSANTI bei nunmehr 5 Startern etwa Chancen auf einen zweiten oder dritten Platz hinter dem hohen Favoriten ANCIENT SPIRIT ...?
Wir erinnern uns, dass auch so nützliche Pferde wie FOOLPROOF oder FOOTLOOSE bei ihrem ersten Start 3-jährig weit geschlagen waren. Und wie stark hat überhaupt der Frost der letzten Wochen die Trainingsbedingungen in Großenkneten behindert?
Als dann noch FORSANTIs Trainingsgefährtin FURLANA im 1. Rennen der hannoverschen Karte mit 80 Längen Rückstand auf den Sieger als Letzte durch das Ziel ging, war etwaiger Optimismus wieder auf dem Nullpunkt angelangt.
Ganz so schlimm kam es nicht. FORSANTI, die von dem türkischen Lehrlings-Champion Vahdettin Kaplan (neu am Stall von Toni Potters) geritten wurde, hielt nach dem Start an etwa vierter Stelle zuerst gut mit und musste erst zu Beginn der Zielgeraden auf dem sehr weichen Boden drei Kontrahenten ziehen lassen: den späteren Überraschungssieger ALINARO, der den hohen Favoriten ANCIENT SPIRIT mit einer Nasenlänge bezwang, und NIGHT SPARK, der sich in England im Winter auf der Sandbahn bereits Kondition geholt hatte. Während es vorn von den Erstplatzierten bis zur austrudelden FORSANTI fast 30 Längen war, blieb diese ihrerseits auf dem 4. Platz 18 Längen vor der Letzten JEAN PAGET und verdiente ihre ersten 300 Euro.
Das war noch keine Offenbarung, aber natürlich war der Potters-Stall durch den Frost mehr gehandicapt als z. B. die Kölner Ställe, wo die Sandbahn den Winter durch offen geblieben ist. Und die großen Abstände sind durch den extrem ziehenden Boden zu erklären, was man auch in weiteren Rennen erkennen konnte.
Positiv zu werten ist das ruhige Verhalten von FORSANTI beim Satteln, im Führring, an der Startstelle und auch im Rennen, wo sie sich gut an vierter Stelle dirigieren ließ und nicht zu eifrig war. Damit stellt sich auch die Frage, ob sie vielleicht mit der Meilendistanz zurechtkommt.


10. März 2018 - FELLOW heißt der POMELLATO-Hengst

Inzwischen wurde FORLISTAs Hengstfohlen auf den Namen FELLOW eingetragen. Namensteile des Vaters POMELLATO sind unschwer zu erkennen. Der englische Begriff FELLOW bedeutet Kerl, Gefährte. Das bekannte Lied "For he's a jolly good fellow" (weil er so ein prima Kerl ist) ist ein Geburtstagsständchen und entspricht in der Gepflogenheit dem deutschen "Hoch soll er leben".


18. Februar 2018 - Winterpause zu Ende! Das erste Fohlen ist da!

Am Freitagabend gegen 18.30 Uhr brachte FORLISTA nach POMELLATO ein gesundes Hengstfohlen zur Welt. Die Annahme, dass FORLISTA nach dem relativ kleinen POMELLATO (Stockmaß 1,60 m) einen etwas kleineren Hengst als die Halbbrüder FORGO und FORLITO abfohlt, erwies sich als falsch: Auch der jüngste Nachkomme ist ein stattliches Exemplar, dem es an nichts fehlt. Die Geburt verlief problemlos, wobei FORLISTA 10 Tage später als vorgesehen abfohlte. Auf dem Bild in der linken Fotoleiste absolviert der POMELLATO-Sohn bei strahlendem Sonnenschein seinen ersten Spaziergang im Evershorster Paddock.


25. November 2017 - 2017: Schlecht gelaufen, aber keine Katastrophen-Saison

Nach dem letzten Starter der Silbereiche-Zucht (FORGO in Dresden) ist es Zeit, für die Saison 2017 ein kurzes Fazit zu ziehen: In Anbetracht der Erwartungshaltung war es im Rennstall zweifellos ein schlechtes Jahr: FOOLPROOF und FORGINO mussten gesundheitsbedingt ihre Rennkarriere beenden, wobei sich FORGINO wenigstens noch ein "billiges" Rennen am Karfreitag in Bremen sicherte. FOOTLOOSE gewann am Pfingstmontag einen Ausgleich III in Hannover. Der erhoffte zweite Jahressieg blieb aus, da im Spätherbst, als endlich der Boden nach ihrem Geschmack überall weich war, kein passendes Rennen mehr für sie zu finden war. Außerem war das die Zeit, als der Stall von Toni Potters vermutlich infektbedingt ein längeres Formtief durchgemacht hat. In diese Zeit fallen auch die ersten (erfolglosen) Starts von FORGO, der deutlich mehr Zeit als erwartet gebraucht hat, und das Debut der 2-jährigen FORSANTI, die leider in einem überpaceten Rennen das Tempo der Siegerin mitging. Die beiden SANTIAGO-Nachkommen bleiben aber für Trainer Toni Potters Hoffnungsträger für die nächste Saison, in der neben FOOTLOOSE auch der 2016 geborene FORLITO, ein 3/4-Bruder von FORGINO, die Silbereiche-Zucht im Potters-Stall zu einem Quartett ergänzen wird.
13.590 Euro ist die Gesamtgewinnsumme der Silbereiche-Zucht in 2017, Anfang des Jahres haben wir mindestens das Doppelte erwartet. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Statistik für die Jahre 2011 bis 2013 ähnliche Gewinnsummen ausweist; eine Katastrophen-Saison war es also nicht. Die Jahre 2014 bis 2016 waren einfach sehr erfolgreich - und daran gewöhnt man sich sehr schnell.
Wenn ein gesundes Fohlen zur Welt kommt und beide Zuchtstuten nach Herbstuntersuchung tragend sind, dann ist das Fazit berechtigt, dass es wenigstens im Gestüt gut lief. Und der in diesem Jahr geborene SANTIAGO-Sohn FREYTAG, der Erstling der FREYA, hat von den Experten vor allem charakterlich bereits gute Noten erhalten. FREYA selbst hat auch von NEATICO wieder aufgenommen, den höheren Erlebniswert hatte aber die erste Auslandsbedeckung der Silbereiche-Zucht, als FORLISTA erfolgreich POMELLATO im französischen Haras de Thenney besuchte.


25. November 2017 - Auch FORLITO geht nach Großenkneten

Sein so erfolgreicher 3/4-Bruder FORGINO hatte im Frühjahr als Jährling einige Wachstumsprobleme zu bewältigen, FORLITO machte eine ähnliche Phase im diesem Sommer durch. Da zumindest die Hengste aus der FORLISTA auf ein respekables Stockmaß zuzusteuern scheinen, brauchte der IT'S GINO-Sohn aus der FORLISTA zusätzlich etwas Zeit und präsentierte sich erst jetzt im November wieder so, wie man es nach seinem Pedigree erwarten konnte.
Als bereits achter Silbereiche-Zögling wechselte FORLITO nun am letzten Dienstag in das Trainingsquartier nach Großenkneten und wird im Rennen die Farben von Edith Jörgensen tragen.


22. November 2017 - Es wird Zeit, dass die Saison zu Ende geht ...

Den höchstwahrscheinlich letzten Start eines Silbereiche-Zöglings in 2017 absolvierte FORGO am Buß- und Bettag in Dresden. Im 12er-Feld stach BISHAPUR aus dem Sprengel-Stall deutlich heraus, dahinter konnte fast jeder in die Platzierung laufen, wenn er denn mit dem sehr weichen Boden zurechtkam.
Unter Erhan Yavuz stürmte FORGO in diesem Sieglosen-Rennen über 1500 m sofort nach dem Start an die Spitze, dahinter bzw. daneben legte sich BISHAPUR, der eingangs der Zielgeraden sofort an FORGO überlegen vorbeizog. Deutlich hinter dem Sieger erwiesen sich NOMIA (2.) und OSUMA (3.) im Kampf un den Ehrenplatz als Bodenspezialisten. Lange Zeit schien sich FORGO das letzte Platzgeld holen zu können, auf den letzten Metern gingen aber auch noch JANTAR und DANCING QUEEN an ihm vorbei. Hinter FORGO klaffte wieder eine Lücke zum zweiten Favoriten DORIANO und dem Rest des Feldes.
Platz 6 ist nicht gerade der große Hoffnungsbringer für die kommende Saison, aber mit mehr Reife und auf normalerem Boden steht FORGO nach Ansicht seines Trainers vor einer guten Saison als 4-jähriger, ... zumal er im Ausgleich jetzt 2018 ganz weit unten anfangen kann.


22. Oktober 2017 - FORGINO beendet seine Rennkarriere

Eine beim letzten Start beim Sommer-Meeting erlittene Verletzung führt nun, wie Mitte letzter Woche in der Fachpresse vermeldet wurde, zum Karriereende von FORGINO.
Er hat in der Nähe von Hannover eine neue Heimat gefunden. Dort, wo bereits sein Halbbruder FOR PRO seinen Lebensabend verbracht hat, wird er unter guter Betreuung seine Zeit als "Pensionär" genießen können.
FORGINO ist mit einem GAG von 92 kg das bisher beste Rennpferd der Silbereiche-Zucht. In der Gewinnsumme reiht er sich mit 62.350 Euro hinter PASCO ein, der allerdings noch im Alter von 10 Jahren Rennen bestritt.
Mir seinem dünnen Nervenkostüm hat er sich einige Starts selbst "vermasselt". Sein Trainer Toni Potters hielt ihn bei guten bis festem Boden für einen der besten deutschen Flieger. Der dritte Platz in der Goldenen Peitsche 2016 in Baden-Baden zeigte, dass diese Einschätzung nicht ganz abwegig ist.


20. Oktober 2017 - FORGO steigert sich langsam

Von FORGOs heutigem Start (20. Oktober) in Baden-Baden erwarteten sich seine Fans, dass er seine Debutform steigert. Da die Stallform bei Toni Potters derzeit ziemlich am Boden ist und nur wenige Pferde laufen, wären höhere Ziele vermessen gewesen.
Bauyrzhan Murzabayev servierte FORGO im 13-er Feld der dreijährigen Sieglosen über 1600 m ein Rennen im hinteren Mittelfeld. Eingangs der Zielgeraden wurde FORGO von Bauyrzhan Murzabayev geschickt und zuerst sehr ambitioniert weiter außen auf freie Bahn gebracht. Damit konnte er einige Gegner überholen. Um in den Kampf um die Platzgelder einzugreifen, reichte es jedoch noch nicht.
Im Ziel waren waren sechs Pferde vor ihm und sechs Pferde hinter ihm: Platz 7. Es gewann HORST vor SASUKA und BOCCA REGIA. Hinter FORGO blieben die Favoriten Q'S GÖRL und TIGERS PALARINA sowie ANNO MIO, der bei FORGOs Debut noch über drei Längen vor FORGO eingekommen war.
Die Form von FORGO war kein Befreiungsschlag, aber ein Schritt in die richtige Richtung.